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Tal'ari Garten

Aus Meister der Magie Wiki
Version vom 15. August 2026, 14:14 Uhr von Maddin (Diskussion | Beiträge)
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Der beschattete Tal'ari-Platz im vierten Außenbezirk Brandals

Der Tal'ari Garten ist eine öffentliche Gartenanlage im vierten Außenbezirk von Brandal. Zwischen den dicht bebauten Straßen vermittelt er den Eindruck einer kleinen Wüstenoase und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Äußeren Stadt.

Geschichte

Ein wohlhabender Kaufmann ließ den Garten vor etwa 200 Wenden als privaten Rückzugsort anlegen. Im Alter öffnete er ihn für die Öffentlichkeit und bestimmte, dass sein Vermögen nach seinem Tod für die dauerhafte Pflege der Anlage verwendet werden sollte – sehr zum Ärger seiner Erben.

Der Garten

Verschlungene Wege führen zwischen schattenspendenden Palmen, großen Kakteen, Mauern und behauenen Felsen hindurch. Obwohl die Zahl der Pflanzen begrenzt ist, lässt ihre geschickte Anordnung den Garten größer und üppiger erscheinen, als er tatsächlich ist. Immer neue Nischen und schmale Durchgänge verbergen den Blick auf den Mittelpunkt der Anlage.

Das Wasser stammt aus einem -stets bewachten- Aquädukt der Wassergilde, das zugleich die Pflanzen bewässert. Damit bleibt auch dieser scheinbar abgeschiedene Ort von Brandals Versorgungssystem abhängig.

Der Tal'ari-Platz

Im Zentrum liegt der Tal'ari-Platz. Gewaltige Stoffbaldachine überspannen ihn in etwa zehn Schritt Höhe und halten die stärkste Sonne ab. Ein Aquädukt quert den Platz nur drei Schritt über dem Boden. Das fließende Wasser und der tiefe Schatten sorgen dafür, dass die Luft hier selbst an heißen Tagen vergleichsweise kühl und angenehm bleibt.

Viele Bewohner suchen den Platz auf, um sich vom trockenen Klima und der Enge der Außenbezirke zu erholen. Das leise Rauschen des Wassers, die verschlungenen Wege und die abgeschirmten Sitzplätze lassen den Lärm der umgebenden Stadt für eine Weile in den Hintergrund treten.

Gerüchte und Abenteuerideen

  • Die Nachkommen des Stifters behaupten, die Mittel zur Erhaltung des Gartens seien beinahe aufgebraucht. Gleichzeitig verschwinden Teile der jährlichen Einkünfte aus den Büchern.
  • Hinter einer behauenen Felswand soll sich ein zugemauerter Raum aus der Zeit befinden, als der Garten noch privat war.
  • Die Wassergilde kündigt Wartungsarbeiten am niedrigen Aquädukt an. Einige regelmäßige Besucher fürchten jedoch, dass der Garten dauerhaft von der Versorgung abgeschnitten werden soll.