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Urtha: Unterschied zwischen den Versionen

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Urtha nennt die südlichen Ausläufer des [[Harratgebirge]]s sein eigen. Dort zwischen den, von [[Berglöwe]]n, wilden [[Greif]]en und [[Harpyie]]n durchzogenen Felsformationen und dem uralten Wald vor den resten der [[großen Mauer]] erscheint das Fürstentum auf den ersten Blick als unbedeutend und wenig mächtig.<br>
'''Urtha''' ist ein [[Fürstentümer|Fürstentum]] in den südlichen Ausläufern des [[Harratmassiv|Harratgebirges]]. Oberirdisch besteht es aus Felsformationen, Wald und wenigen befestigten Zugängen. Der größte Teil des Landes liegt jedoch unter Tage. Dort befinden sich Erz- und Goldvorkommen, weitläufige Höhlensysteme und die Hauptstadt [[Gebrosch]].
Tatsächlich jedoch liegt der größte Teils dieses Fürstentumes unter Tage, so dass nur wenige seine wahre Stärke kennen.


==Das Drachenauge==
Fürst Tadrus, ein halbelfischer Magier, regiert Urtha mit großer Härte. Die unterirdische Lage, starke Befestigungen und seine Halbogergarde machen das Land trotz seiner geringen sichtbaren Ausdehnung zu einem gefürchteten Machtfaktor.
Eine riesige, annähernd ovale Öffnung an der Südseite des Harratgebirges bot frühen Siedlern, die in dieser Gegend Schutz suchten, eine gute Gelegenheit ihr Lager aufzuschlagen. Nach nur wenigen Wintern wurden reiche Erzadern, klare Quellen und weitere Hölensysteme in der Tiefe der Höhle gefunden.
Die Siedler verlagerten ihre Behausungen bald in die Tiefe der verzweigten Höhlensysteme und schufen sich nach und nach eine eigene autarke Stadt.<br>
Die Erz- und später auch Goldvorkommen wurden gierig gehortet und gegen Fremde bitter verteidigt. Die Reichtümer wurden mit der Zeit derart riesig, dass selbst die [[Drachen]] auf die Menschen in diesem Bergmassiv aufmerksam wurden und kurzerhand die Höhle reglemäßig heimsuchten.<br> 


Der Sage nach litten die Menschen über Jahrzehnte unter den Forderungen der Drachen und schuffteten auf blanker Angst bis zur völligen Erschöpfung um den "Tribut", den die Drachen forderten dem Berg abzutrotzen.
== Das Drachenauge ==


Ein einfacher Mensch, so sagt es die Sage, soll jedoch den Mut aufgebracht haben den Drachen eines Tages die Forderung zu verweigern, woraufhin ein erbitterter Kampf zwischen den Menschen und den Drachen ausbrach. Die Drachen wüteten unter den Menschen und fast sah es so aus, als wenn alle Menschen in diesen Tagen ausgelöscht würden. Die verzweifelten Menschen wussen sich nicht anders zu helfen, als den größten Teil ihres Höhlensystems zum Einsturz zu bringen und so den Drachen keinerlei Angriffspunkte mehr zu bieten.<br>
Eine annähernd ovale Öffnung an der Südseite des Harratgebirges bildete den Ausgangspunkt der Besiedlung. In der Höhle fanden frühe Siedler Schutz, Quellen, Erzadern und Zugänge zu tieferen Hohlräumen. Sie verlegten ihre Behausungen unter die Erde und schufen eine weitgehend autarke Stadt.


Die Strategie ging auf und die Drachen verschwanden so plötzlich, wie sie gekommen waren.
Der Sage nach forderten Drachen über Jahrzehnte Tribut aus den Minen. Als sich die Bewohner widersetzten, kam es zu einem vernichtenden Kampf. Die Menschen brachten Teile des Höhlensystems zum Einsturz und nahmen sich damit selbst die offenen Angriffsflächen. Die Drachen verschwanden.


==Das Drachenauge heute==
Heute ist das Drachenauge vollständig befestigt. Zwei Tore liegen in hohen Bollwerken, schwere Geschütze sind vor allem gegen fliegende Angreifer gerichtet. Reisende werden streng kontrolliert, bevor ein langer, fackelbeleuchteter Tunnel nach Gebrosch führt.


==Die Stadt Gebrosch==
== Gebrosch ==


- Halbelf Tadrus
Nach den alten Einstürzen wurde ein neuer Tunnel zu den verbliebenen großen Höhlen getrieben. Die Stadt gliedert sich in drei sehr unterschiedliche Bereiche.
- Elitehalboger
- Angst vor den Drachen immernoch da
- Bande mit Barden?
- Waffenschmuggel in die Malenei über Urtha?
- Flugrdachen seit ca. 40 Wenden (gefällt Bewohnern gar nicht! --> Umstürzungsversuche gegen den Halbelf)


=== Der Händlerturm ===


Das Land bekennt sich offen für die Südlande. Insgeheim planen sie schon Truppen-Unterbringungen für einen raschen Schlachtzug gegen den Kaiser. Sie haben im Moment ein Bündnis mit Barden geschlossen.  
In der größten Höhle liegt ein tiefes rundes Loch mit einer mittleren Steinsäule. Kräne, Brücken, Rampen und zahllose Höhleneingänge bilden den sogenannten Händlerturm. Händler und Handwerker wohnen in ausgebauten Kammern; die reichsten haben ihre Räume mit Marmor und Schmuckstein verkleidet.
Von überallher werden Halboger rekrutiert.
 
Die Drachen lassen sich nicht so leicht bändigen, daher kann es durchaus sein, dass einer mal sich selbstständig macht und die umliegenden Fürstentümer heimsucht. Der Drachenhort befindet sich in einem gut verborgenem Kessel inmitten des Harratgebirges.
Am Boden liegt ein lebhafter Markt, auf dem Güter aus vielen Teilen Ganthors gehandelt werden. Tavernen und Herbergen reichen weit in die angrenzenden Tunnel. Die unzähligen Stege, Flaschenzüge und verborgenen Durchgänge begünstigen allerdings Diebstahl und Schmuggel.
Garringen besteht eigentlich nur aus einer einzigen großen Stadt Gebrosch von dort aus existiert ein unteritrdischer Weg zu den Drachen.
 
=== Der Palastbezirk ===
 
Eine kristallreiche Höhle beherbergt Verwaltung, Tempel und den Palast. Tempel in der Form von Stalagmiten gehören teilweise den [[Kulte der Südlande|Kulten der Südlande]] an. Mosaike, farbige Kieswege und exotische Pilze verleihen dem Bezirk einen bewusst prachtvollen Charakter.
 
Fürst Tadrus residiert in einem Palast, dessen sichtbare Front wie ein Schiffsbug aus der Felswand ragt. Der übrige Bau liegt im Berg. Ein geheimer Teil endet in einem abgeschiedenen Tal unter freiem Himmel, das Tadrus für Erholung und naturmagische Experimente nutzt.
 
=== Das Labyrinth ===
 
Östlich des Händlerturms leben die ärmeren Bewohner in einem Gewirr niedriger Höhlen. Gemeinschaften aus mehreren Familien teilen Feuerstellen und Werkstätten. Rauch, Feuchtigkeit, Schimmel und Krankheiten bestimmen den Alltag.
 
Tagelöhner, Handwerker, Sammler magischer Ingredienzien und Banden leben dicht nebeneinander. Die fürstliche Garde greift meist erst ein, wenn Konflikte reichere Viertel bedrohen. Durch unbedachte Erweiterungen gelangten [[Guluhren]], [[Schachtkriecher]] und riesige Tausendfüßler in bewohnte Bereiche.
 
Vor fünf Jahren verschwanden etwa fünfzig Personen mit ihrer Habe. Manche glauben, sie seien dem Schmied Lobo Scharlthus zu einem sicheren Ort in den tieferen Höhlen gefolgt.
 
== Herrschaft, Handel und Magie ==
 
Tadrus kontrolliert Zugänge, Bergwerke und Verwaltung. Urtha exportiert Erze, Metalle und Handwerkswaren und importiert Lebensmittel, Holz sowie Luxusgüter. Besonders mit [[Barden]] bestehen enge Beziehungen. Im Osten führt der urthanische Bedarf an Brennholz regelmäßig zu Spannungen mit [[Wolfrathen]].
 
Magie ist Teil der fürstlichen Macht. Tadrus selbst betreibt naturmagische Experimente; zugleich wird ihm Todesmagie zugeschrieben. In den tieferen Höhlen suchen Sammler nach seltenen Pflanzen, Pilzen, Mineralien und Kreaturen, die für Zauber und Artefakte benötigt werden.
 
== Die Garde der Halboger ==
 
Die Garde rekrutiert sich vor allem aus dem [[Leeres Land|Leeren Land]] und der Gladiatorenschule [[Gilgardor]]. Bewerber müssen eine brutale Prüfung bestehen, an die sich die Überlebenden nur undeutlich erinnern. Es wird vermutet, Tadrus raube ihnen mit Todesmagie Teile ihrer Erinnerung.
 
Die Gardisten beherrschen verschiedene Waffen und den Umgang mit Reitechsen. Geschwärzte Plattenrüstung, silbriges Kettenzeug, überhoher Schulterschutz, schwarzer Vollhelm und dunkelgrüner Umhang machen sie unverwechselbar. Für viele Bewohner verkörpert die Garde trotz aller Furcht die Hoffnung, einen neuen Drachenangriff abwehren zu können.
 
== Gerüchte und Abenteuerideen ==
 
* Ein neuer Stollen öffnet eine Höhle, deren Wände deutliche Spuren von Drachenklauen tragen.
* Händler im Turm bezahlen für eine Karte, die einen unbewachten Weg aus Gebrosch zeigen soll.
* Lobo Scharlthus schickt nach fünf Jahren eine Nachricht aus der Tiefe: Seine Siedlung brauche dringend Hilfe.
* Mehrere Gardisten beginnen gleichzeitig, sich an dieselbe Szene ihrer Prüfung zu erinnern.


[[Kategorie:Ganthor]]
[[Kategorie:Ganthor]]
[[Kategorie:Mittelreich]]
[[Kategorie:Mittelreich]]

Aktuelle Version vom 29. Juli 2026, 21:52 Uhr

Urtha ist ein Fürstentum in den südlichen Ausläufern des Harratgebirges. Oberirdisch besteht es aus Felsformationen, Wald und wenigen befestigten Zugängen. Der größte Teil des Landes liegt jedoch unter Tage. Dort befinden sich Erz- und Goldvorkommen, weitläufige Höhlensysteme und die Hauptstadt Gebrosch.

Fürst Tadrus, ein halbelfischer Magier, regiert Urtha mit großer Härte. Die unterirdische Lage, starke Befestigungen und seine Halbogergarde machen das Land trotz seiner geringen sichtbaren Ausdehnung zu einem gefürchteten Machtfaktor.

Das Drachenauge

Eine annähernd ovale Öffnung an der Südseite des Harratgebirges bildete den Ausgangspunkt der Besiedlung. In der Höhle fanden frühe Siedler Schutz, Quellen, Erzadern und Zugänge zu tieferen Hohlräumen. Sie verlegten ihre Behausungen unter die Erde und schufen eine weitgehend autarke Stadt.

Der Sage nach forderten Drachen über Jahrzehnte Tribut aus den Minen. Als sich die Bewohner widersetzten, kam es zu einem vernichtenden Kampf. Die Menschen brachten Teile des Höhlensystems zum Einsturz und nahmen sich damit selbst die offenen Angriffsflächen. Die Drachen verschwanden.

Heute ist das Drachenauge vollständig befestigt. Zwei Tore liegen in hohen Bollwerken, schwere Geschütze sind vor allem gegen fliegende Angreifer gerichtet. Reisende werden streng kontrolliert, bevor ein langer, fackelbeleuchteter Tunnel nach Gebrosch führt.

Gebrosch

Nach den alten Einstürzen wurde ein neuer Tunnel zu den verbliebenen großen Höhlen getrieben. Die Stadt gliedert sich in drei sehr unterschiedliche Bereiche.

Der Händlerturm

In der größten Höhle liegt ein tiefes rundes Loch mit einer mittleren Steinsäule. Kräne, Brücken, Rampen und zahllose Höhleneingänge bilden den sogenannten Händlerturm. Händler und Handwerker wohnen in ausgebauten Kammern; die reichsten haben ihre Räume mit Marmor und Schmuckstein verkleidet.

Am Boden liegt ein lebhafter Markt, auf dem Güter aus vielen Teilen Ganthors gehandelt werden. Tavernen und Herbergen reichen weit in die angrenzenden Tunnel. Die unzähligen Stege, Flaschenzüge und verborgenen Durchgänge begünstigen allerdings Diebstahl und Schmuggel.

Der Palastbezirk

Eine kristallreiche Höhle beherbergt Verwaltung, Tempel und den Palast. Tempel in der Form von Stalagmiten gehören teilweise den Kulten der Südlande an. Mosaike, farbige Kieswege und exotische Pilze verleihen dem Bezirk einen bewusst prachtvollen Charakter.

Fürst Tadrus residiert in einem Palast, dessen sichtbare Front wie ein Schiffsbug aus der Felswand ragt. Der übrige Bau liegt im Berg. Ein geheimer Teil endet in einem abgeschiedenen Tal unter freiem Himmel, das Tadrus für Erholung und naturmagische Experimente nutzt.

Das Labyrinth

Östlich des Händlerturms leben die ärmeren Bewohner in einem Gewirr niedriger Höhlen. Gemeinschaften aus mehreren Familien teilen Feuerstellen und Werkstätten. Rauch, Feuchtigkeit, Schimmel und Krankheiten bestimmen den Alltag.

Tagelöhner, Handwerker, Sammler magischer Ingredienzien und Banden leben dicht nebeneinander. Die fürstliche Garde greift meist erst ein, wenn Konflikte reichere Viertel bedrohen. Durch unbedachte Erweiterungen gelangten Guluhren, Schachtkriecher und riesige Tausendfüßler in bewohnte Bereiche.

Vor fünf Jahren verschwanden etwa fünfzig Personen mit ihrer Habe. Manche glauben, sie seien dem Schmied Lobo Scharlthus zu einem sicheren Ort in den tieferen Höhlen gefolgt.

Herrschaft, Handel und Magie

Tadrus kontrolliert Zugänge, Bergwerke und Verwaltung. Urtha exportiert Erze, Metalle und Handwerkswaren und importiert Lebensmittel, Holz sowie Luxusgüter. Besonders mit Barden bestehen enge Beziehungen. Im Osten führt der urthanische Bedarf an Brennholz regelmäßig zu Spannungen mit Wolfrathen.

Magie ist Teil der fürstlichen Macht. Tadrus selbst betreibt naturmagische Experimente; zugleich wird ihm Todesmagie zugeschrieben. In den tieferen Höhlen suchen Sammler nach seltenen Pflanzen, Pilzen, Mineralien und Kreaturen, die für Zauber und Artefakte benötigt werden.

Die Garde der Halboger

Die Garde rekrutiert sich vor allem aus dem Leeren Land und der Gladiatorenschule Gilgardor. Bewerber müssen eine brutale Prüfung bestehen, an die sich die Überlebenden nur undeutlich erinnern. Es wird vermutet, Tadrus raube ihnen mit Todesmagie Teile ihrer Erinnerung.

Die Gardisten beherrschen verschiedene Waffen und den Umgang mit Reitechsen. Geschwärzte Plattenrüstung, silbriges Kettenzeug, überhoher Schulterschutz, schwarzer Vollhelm und dunkelgrüner Umhang machen sie unverwechselbar. Für viele Bewohner verkörpert die Garde trotz aller Furcht die Hoffnung, einen neuen Drachenangriff abwehren zu können.

Gerüchte und Abenteuerideen

  • Ein neuer Stollen öffnet eine Höhle, deren Wände deutliche Spuren von Drachenklauen tragen.
  • Händler im Turm bezahlen für eine Karte, die einen unbewachten Weg aus Gebrosch zeigen soll.
  • Lobo Scharlthus schickt nach fünf Jahren eine Nachricht aus der Tiefe: Seine Siedlung brauche dringend Hilfe.
  • Mehrere Gardisten beginnen gleichzeitig, sich an dieselbe Szene ihrer Prüfung zu erinnern.