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	<title>Avali - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Meister der Magie Wiki</subtitle>
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		<title>Maddin am 1. September 2026 um 18:35 Uhr</title>
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		<author><name>Maddin</name></author>
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		<title>Maddin: Die Seite wurde neu angelegt: „Port Aval an der Nordküste der Insel Avali &#039;&#039;&#039;Avali&#039;&#039;&#039; ist eine große Vulkaninsel im Zentrum der Weißmondinseln und eine der bedeutendsten Kolonien Amals. Geschützte Buchten, fruchtbare Vulkanböden und verhältnismäßig sichere Küsten machen sie zur am dichtesten besiedelten und für Reisende ungefährlichsten Hauptinsel des Archipels. Die Hafenstadt &#039;&#039;&#039;Port Aval&#039;&#039;&#039; bildet für viele Schiffe d…“</title>
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		<updated>2026-08-26T15:23:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Avali_Port_Aval.png&quot; title=&quot;Datei:Avali Port Aval.png&quot;&gt;mini|hochkant=1.4|Port Aval an der Nordküste der Insel Avali&lt;/a&gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Avali&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine große Vulkaninsel im Zentrum der &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wei%C3%9Fmondinseln&quot; title=&quot;Weißmondinseln&quot;&gt;Weißmondinseln&lt;/a&gt; und eine der bedeutendsten Kolonien &lt;a href=&quot;/index.php?title=Amal&quot; title=&quot;Amal&quot;&gt;Amals&lt;/a&gt;. Geschützte Buchten, fruchtbare Vulkanböden und verhältnismäßig sichere Küsten machen sie zur am dichtesten besiedelten und für Reisende ungefährlichsten Hauptinsel des Archipels. Die Hafenstadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Port Aval&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet für viele Schiffe d…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Avali_Port_Aval.png|mini|hochkant=1.4|Port Aval an der Nordküste der Insel Avali]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Avali&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine große Vulkaninsel im Zentrum der [[Weißmondinseln]] und eine der bedeutendsten Kolonien [[Amal]]s. Geschützte Buchten, fruchtbare Vulkanböden und verhältnismäßig sichere Küsten machen sie zur am dichtesten besiedelten und für Reisende ungefährlichsten Hauptinsel des Archipels. Die Hafenstadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Port Aval&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet für viele Schiffe den ersten Anlaufpunkt zwischen Amal und den weiter entfernten Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Avali ist für Rum, Zucker, Seide und seine Künstler bekannt. Weiße Häuser steigen am erloschenen Vulkankegel Holoswacht über einer geschützten Bucht empor. Plantagen, Fischerdörfer und bewaldete Hügel verleihen der Insel ein freundlicheres Erscheinungsbild als den wilden Küsten Süd-Vanuas oder den Sümpfen Maraos. Dieses Bild trügt jedoch. Im schwer zugänglichen Inselinneren liegt der tiefe Kratersee des Vulkans Aval. Unter seinem Wasser soll sich der Hort eines Ur-Wasserdrachen befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Landschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Avali besitzt eine Küstenlinie von ungefähr 150 Meilen. Die Nordküste ist durch mehrere Buchten und vorgelagerte Riffe vor starkem Seegang geschützt. Hier liegen Port Aval, die meisten Fischerdörfer und ein großer Teil der landwirtschaftlich genutzten Flächen. Küstenstraßen verbinden die größeren Siedlungen, Speicher und Anlegestellen miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden und Westen wird die Küste felsiger. Steile Klippen, kleine Buchten und unkartierte Riffe erschweren dort die Schifffahrt. Nur wenige Dörfer liegen außerhalb der nördlichen Siedlungszone. Schmuggler und Fischer kennen jedoch mehrere verborgene Ankerplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die gesamte Insel war ursprünglich bewaldet. Um Port Aval und entlang der nördlichen Küstenstraße wurden große Flächen für Siedlungen und Plantagen gerodet. Im Landesinneren geht der bewirtschaftete Gürtel in dichten tropischen Wald über. Der Boden wird zunehmend felsig und steigt schließlich zum zerklüfteten Massiv des erloschenen Vulkans Aval an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Vulkan Aval ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aval bildet das Zentrum der Insel. Sein alter Kegel ist durch Einstürze und Verwitterung in mehrere bewaldete Bergkuppen und scharfe Felsgrate zerbrochen. Im Inneren der Caldera liegt ein tiefer Kratersee. Steile Hänge, dichter Wald, lose Vulkanfelsen und zahlreiche Spalten machen ihn nur schwer zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser des Sees ist ungewöhnlich klar. Selbst während heftiger Stürme bleibt seine Oberfläche stellenweise vollkommen ruhig. Fischer berichten, dass Meerestiere in unterirdischen Höhlen weit oberhalb der Küste gefunden wurden. Gelehrte vermuten deshalb, dass geflutete Lavaröhren den Kratersee mit dem Meer verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Sturmzeiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Avali besitzt ein tropisches Klima. Die sommerliche Regenzeit versorgt Wälder und Plantagen verlässlich mit Wasser. Im Frühjahr und Herbst treten jeweils ungefähr vier Wochen lang schwere Stürme auf. Während dieser Zeiten stellen die meisten Schiffe ihre Fahrten ein, und die Insel ist weitgehend von Amal und den übrigen Kolonien abgeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Port Aval unterhält deshalb große öffentliche Vorratsspeicher. Auch Fischerdörfer und Plantagen müssen Lebensmittel, Saatgut, Heilmittel und Baumaterial für mehrere Wochen einlagern. Gouverneurin Samira Delun lässt die Vorräte vor jeder Sturmsaison prüfen. Fehlende oder verdorbene Bestände gelten als schweres Vergehen, weil ein einziger großer Sturm Straßen, Ernten und Hafenanlagen gleichzeitig beschädigen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Port Aval ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Port Aval liegt in einer tiefen, von niedrigen Felsen geschützten Bucht am nördlichen Ende der Insel. Mit etwa 2.000 Einwohnern ist es die mit Abstand größte Siedlung Avalis. Während der Erntezeit und vor Beginn der Sturmperioden halten sich zusätzlich zahlreiche Plantagenarbeiter, Seeleute, Händler und Reisende in der Stadt auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breite Kais aus dunklem Vulkangestein säumen das Hafenbecken. Die Zufahrt ist offen und tief genug für größere amalische Handels- und Versorgungsschiffe. An den Kais stehen Speicher für Zucker, Rum, Seide, Früchte und Schiffsvorräte. Eine kleine Werft baut Fischerboote und repariert beschädigte Schiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Hafen steigen gepflasterte Straßen an der Flanke der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holoswacht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; empor. Die meisten Häuser bestehen aus Lehm und behauenem Vulkangestein. Ihre weiß gekalkten Außenwände sind vom Meer aus weithin sichtbar. Flache Dächer sammeln Regenwasser und dienen während der trockeneren Monate als Arbeits- und Aufenthaltsflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holoswacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holoswacht ist ein kleiner erloschener Vulkankegel unmittelbar hinter dem Hafen. Der magiekundige Gründer der Kolonie, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holos von Avali&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, soll dort lange meditiert und seine Studien betrieben haben. An seinem früheren Rückzugsort steht heute ein kleiner, von einem Garten umgebener Schrein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besucher der Holoswacht berichten von ungewöhnlich klaren Träumen, plötzlich auftretenden Irrlichtern und Stimmen, die aus dem warmen Vulkangestein zu kommen scheinen. Die meisten Bewohner betrachten diese Erscheinungen als harmlose Nachwirkungen von Holos&amp;#039; Magie. Einige Gelehrte vermuten dagegen eine Verbindung zwischen Holoswacht, dem Vulkan Aval und den gefluteten Höhlen unter der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gouverneurshaus liegt auf einer befestigten Terrasse unterhalb des Gipfels. Von dort überblicken Verwaltung und Hafenwache die Bucht, den Markt und die wichtigsten Zufahrtsstraßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Bunte Viertel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bunte Viertel nimmt einen Teil des westlichen Hangs ein. Künstler, Maler, Töpfer, Glasarbeiter, Musiker und Seidenweber haben dort ihre Häuser und Werkstätten. Viele von ihnen kamen aus Amal, um sich von der Landschaft und dem Licht der Insel inspirieren zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassaden sind mit geometrischen Mustern, Pflanzen, Schiffen und Fabelwesen bemalt. Balkone und Innenhöfe werden durch farbige Stoffbahnen beschattet. Kleine Bühnen, Schankhäuser und offene Werkstätten machen das Viertel besonders am Abend zu einem beliebten Treffpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der farbenfrohen Fassade besteht ein ernsthafter Wirtschaftszweig. Bemalte Keramik, Glaswaren, bestickte Seide und Bilder aus Avali erzielen in [[Amal]] hohe Preise. Reiche Händler treten als Förderer auf und sichern sich dafür einen großen Teil der Gewinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hafen und Markt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafenmarkt liegt zwischen den Kais und den unteren Straßen. Fischer verkaufen ihren Fang unmittelbar nach Sonnenaufgang. Später folgen Obst, Gewürze, Stoffe, Werkzeuge und Waren aus anderen Kolonien. Während der Erntezeiten werden Verträge über Zucker, Rum und Schiffsraum abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein befestigtes Zollhaus kontrolliert alle größeren Ausfuhren. Nach amalischem Recht müssen Kolonialwaren zunächst über Amal gehandelt werden. Kapitäne umgehen dieses Monopol, indem sie Ladungen falsch deklarieren, an kleinen Küstenplätzen übernehmen oder über [[Faruk]] weiterverkaufen. Gouverneurin Samira Delun verfolgt offenen Schmuggel, vermeidet aber Maßnahmen, die den gesamten Inselhandel gegen sie aufbringen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Siedlungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der nördlichen Küste liegen etwa ein Dutzend Fischerdörfer und kleinere Anlegestellen. Ihre Bewohner fangen Fisch, pflegen Küstengärten und versorgen vorbeifahrende Schiffe mit Wasser und frischen Lebensmitteln. Einige Dörfer stellen Netze, Segeltuch oder einfache Boote her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinterland bestehen Plantagenhöfe, Mühlen und Brennereien. Um besonders große Güter entstanden kleine Arbeitersiedlungen. Nur wenige Orte besitzen eigene Befestigungen. Während der Sturmzeit oder bei einem Piratenangriff suchen ihre Bewohner Schutz in massiven Speichern und Verwaltungsgebäuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südlichen und westlichen Küsten gelten offiziell als kaum besiedelt. Tatsächlich befinden sich dort saisonale Fischerlager, Schmugglerplätze und vereinzelte Gemeinschaften entflohener Arbeiter. Die Verwaltung kennt viele dieser Orte, verfügt aber nicht über genügend Kräfte, um die gesamte Küste dauerhaft zu kontrollieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaft und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Avali wird im Namen Amals von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gouverneurin Samira Delun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verwaltet. Sie beaufsichtigt Rechtsprechung, Steuern, Hafen, Vorratshaltung und Verteidigung. Eine kleine Priesterverwaltung führt Register, prüft Ausfuhren und überwacht die Einhaltung des amalischen Handelsmonopols.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samira Delun war vor ihrer Ernennung für Vorratsspeicher und Transportwesen in Amal zuständig. Sie gehört keinem großen Handelshaus an und gilt daher als vergleichsweise unabhängig. Unter ihrer Leitung wurden die öffentlichen Sturmspeicher erweitert, Straßen ausgebessert und ein verbindlicher Notfallplan für Port Aval eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gouverneurin berät sich mit einem Inselrat aus Händlern, Kapitänen, Plantagenbesitzern, Handwerkern, Priestern und Vertretern der Fischerdörfer. Der Rat besitzt formal nur beratende Aufgaben, kann aber Schiffe, Kredite und Arbeitskräfte zurückhalten. Ohne seine Unterstützung lassen sich größere Vorhaben kaum umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samira genießt bei Fischern und kleinen Händlern Respekt, weil sie Vorratsspekulation und willkürliche Abgaben begrenzt. Die großen Rum- und Zuckerproduzenten werfen ihr dagegen vor, den Handel durch zu viele Kontrollen zu behindern. Besonders umstritten ist ihr Verbot weiterer Expeditionen zum Kratersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Nachkommen amalischer Kolonisten, später eingewanderten Handwerkern, Seeleuten, Fischern und Plantagenarbeitern. Hinzu kommen zeitweise Händler, Soldaten und Reisende von anderen Inseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Port Aval besitzt den Ruf einer offenen und kultivierten Kolonialstadt. Künstler und Seeleute bringen unterschiedliche Lebensweisen und Gebräuche mit. Öffentliche Musik, bemalte Häuser und die vergleichsweise geringe Kriminalität verstärken den Eindruck eines angenehmen Inselortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wohlstand ist jedoch ungleich verteilt. Händler und Plantagenbesitzer bewohnen große Häuser an den höheren Hängen, während Hafenarbeiter und Tagelöhner in dicht bebauten unteren Straßen leben. Sträflinge, Schuldarbeiter und Sklaven verrichten einen erheblichen Teil der Arbeit auf abgelegenen Plantagen. Die Verwaltung beschränkt besonders schwere Misshandlungen, stellt das System selbst aber nicht infrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Arbeiter können während der Erntezeit gut verdienen, sind außerhalb dieser Monate jedoch häufig von Vorschüssen der Plantagen oder Händler abhängig. Künstler und Handwerker nehmen eine ungewöhnliche Zwischenstellung ein: Manche sind arm, andere werden durch Aufträge aus Amal sehr wohlhabend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuckerrohr ist das wichtigste landwirtschaftliche Erzeugnis. Ein Teil wird als Rohzucker ausgeführt, ein großer Teil in den Brennereien der Insel zu Rum verarbeitet. Avalischer Rum gilt als mild und aromatisch. Besonders lange gelagerte Sorten werden in Amal und Faruk zu hohen Preisen gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben erzeugt die Insel Seide, tropische Früchte, Gewürze, Farbstoffe, Fisch, Keramik und Glaswaren. Einige Plantagen kultivieren Maulbeersträucher und andere Futterpflanzen für die Seidenherstellung. Das Bunte Viertel verarbeitet einen Teil der Stoffe zu kostbaren Tüchern und Kleidungsstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft profitiert von fruchtbaren Vulkanböden und zuverlässigem Regen. Stürme können jedoch ganze Ernten vernichten. Händler schließen deshalb Verträge über mehrere Jahre und unterhalten eigene Vorräte. Wer unmittelbar nach einem schweren Sturm noch über Saatgut, Werkzeuge oder unbeschädigte Schiffe verfügt, kann großen Einfluss gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Avali ist stärker als andere Kolonien auf legalen Handel ausgerichtet. Schmuggel bleibt dennoch verbreitet. Rum, Seide und Kunstgegenstände lassen sich leicht verbergen oder unter falschen Papieren ausführen. Einige Kapitäne fahren regelmäßig nach [[Faruk]] und behaupten anschließend, ihre Ladung in einem Sturm verloren zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glaube und Magie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempel Port Avals folgen den Kulten Amals. [[Gwygat]]-Priester führen Verwaltungsschulen, Archive und Teile der Rechtsprechung. [[Karoum]] wird von Seeleuten und Fischern verehrt, während Alinata im Alltag vieler Familien eine wichtige Rolle besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magie ist selten und nur manchmal im Hafen und der Landwirtschaft sichtbar. Wind- und Wassermagier unterstützen Schiffe beim Einlaufen, schützen Speicher vor Feuchtigkeit und helfen nach Stürmen bei der Entwässerung. Alchemisten verbessern die Haltbarkeit von Lebensmitteln und untersuchen Pflanzen des Inselinneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Magier reisen nach Avali um auf dem Holoswacht zu meditieren. Einige behaupten, dort Zauber leichter verstehen oder Erinnerungen Holos&amp;#039; wahrnehmen zu können. Die Verwaltung duldet diese Besuche, solange niemand in den Fels gräbt oder versucht, tiefer liegende Höhlen zu öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Hort des Ur-Wasserdrachen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekanntesten Legende Avalis zufolge lebt tief in den gefluteten Höhlen unter dem Kratersee ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ur-Wasserdrache&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Er soll wesentlich älter und größer sein als die [[Wasserdrachen]] [[Süd-Vanua]]s. In seinem Hort sollen Schätze versunkener Schiffe, Mondperlen und Artefakte aus der Zeit vor der Besiedlung der Weißmondinseln liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand hat den Drachen nachweislich gesehen. Dennoch wurden wiederholt Expeditionen ausgerüstet. Einige verschwanden vollständig. Die wenigen Überlebenden kehrten ohne Schätze zurück und widersprachen einander bei der Beschreibung der Höhlen. Mehrere konnten sich an ganze Tage der Reise nicht erinnern. Andere berichteten von Strömungen, die innerhalb geschlossener Felskammern aufwärts flossen, und von tiefem Gesang unter dem Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Expedition brachte vor vielen Jahren eine einzelne blauweiße Schuppe nach Port Aval. Das Stück verschwand aus dem Gouverneursarchiv, bevor seine Herkunft geprüft werden konnte. Seitdem tauchen regelmäßig angebliche Drachenschuppen auf den Märkten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samira Delun verbietet gegenwärtig jede nicht genehmigte Reise zum Kratersee. Offiziell begründet sie dies mit den hohen Verlusten. Gerüchten zufolge besitzt sie jedoch die Aufzeichnungen einer Expedition, die wesentlich weiter in die gefluteten Höhlen vorgedrungen ist, als öffentlich bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holos von Avali gründete die Kolonie im Auftrag Amals. Die geschützte Nordbucht, der fruchtbare Boden und ausreichendes Süßwasser ermöglichten ein rasches Wachstum. Auf dem kleinen Vulkankegel über der Bucht richtete Holos seinen Rückzugsort ein, der später den Namen Holoswacht erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem ersten befestigten Hafen entwickelte sich Port Aval. Fischerdörfer entstanden entlang der Nordküste, während im Hinterland Zuckerrohr und Pflanzen für die Seidenherstellung angebaut wurden. Mit dem Wachstum der Brennereien wurde Avali zu einem der wichtigsten Rumlieferanten Amals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstler aus Amal ließen sich zunächst vorübergehend, später dauerhaft in Port Aval nieder. Aus ihren Werkstätten entwickelte sich das Bunte Viertel. Die Kolonie überstand mehrere schwere Stürme und blieb von vielen Gefahren verschont, die andere Inseln bedrohen. Dadurch erhielt Avali seinen Ruf als sicherste Insel der Weißmondgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Avali in der Gegenwart ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Avali ist wohlhabend und vergleichsweise stabil. Port Aval wächst, die Nachfrage nach Rum und Kunstwaren ist hoch, und viele Reisende wählen die Insel als Ausgangspunkt für Fahrten durch die Weißmondinseln. Samira Deluns Vorratspolitik hat die Folgen der letzten Stürme begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verschärfen sich die Gegensätze zwischen Verwaltung und großen Handelshäusern. Plantagenbesitzer verlangen neue Flächen im Inselinneren. Künstler und kleinere Händler wehren sich gegen wachsende Abhängigkeit von wenigen Geldgebern. Schmuggler nutzen die kaum kontrollierten Küsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Unbekannte bleibt der Vulkan Aval. Seit einigen Monaten berichten Jäger von Erschütterungen, ungewöhnlichen Wasserständen und blauem Licht zwischen den Felsen. Die Gouverneurin hält am Expeditionsverbot fest, während Händler, Magier und Schatzsucher bereits neue Gruppen zusammenstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Orte und Personen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Port Aval:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Hauptstadt, Handelshafen und größte Siedlung der Insel.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holoswacht:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kleiner erloschener Vulkan mit Schrein und Gouverneurshaus.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buntes Viertel:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zentrum der Künstler, Seidenweber und Glasarbeiter.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vulkan Aval:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zerfallenes Vulkanmassiv im unwegsamen Inselinneren.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kratersee:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ungewöhnlich stilles Gewässer über einem System gefluteter Höhlen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samira Delun:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gouverneurin Avalis und Gegnerin weiterer unkontrollierter Expeditionen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holos von Avali:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; magiekundiger Gründer der Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerüchte und Abenteuerideen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Kiste mit angeblich besonders altem Rum enthält eine Karte der gefluteten Höhlen unter dem Kratersee. Drei Handelshäuser beanspruchen sie als ihr Eigentum.&lt;br /&gt;
* Während eines Sturms leuchten sämtliche Fenster des verlassenen Schreins auf Holoswacht gleichzeitig blau. Am nächsten Morgen fehlt ein versiegeltes Dokument aus dem Gouverneursarchiv.&lt;br /&gt;
* Arbeiter einer neuen Plantage entdecken eine Lavaröhre. Aus ihrer Tiefe strömt salzhaltige Luft, obwohl die Stelle viele Meilen vom Meer entfernt liegt.&lt;br /&gt;
* Samira Delun sucht heimlich zuverlässige Begleiter. Eine nicht genehmigte Expedition ist zum Kratersee aufgebrochen und hat einen Angehörigen des Inselrats mitgenommen.&lt;br /&gt;
* Ein Fischerdorf wird jede Nacht von starken Wellen getroffen, obwohl Wind und Meer ruhig bleiben. Im Wasser treiben zerbrochene Kisten aus längst verschollenen Schiffen.&lt;br /&gt;
* Ein Künstler des Bunten Viertels malt immer wieder denselben gewaltigen blauweißen Drachen, obwohl er den Kratersee nie besucht hat. In den Bildern verändern sich von Nacht zu Nacht einzelne Details.&lt;br /&gt;
* Ein Plantagenbesitzer hortet Saatgut und Lebensmittel, um während der nächsten Sturmzeit die Preise zu erhöhen. Seine Speicher werden von bewaffneten Männern und einem unbekannten Wassergeist bewacht.&lt;br /&gt;
* Eine Kapitänin wird wegen Schmuggels verhaftet. Sie behauptet, ihre Ladung sei für eine geheime Forschungsstation der amalischen Regierung bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Artikel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Weißmondinseln]]&lt;br /&gt;
* [[Amal]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserdrachen]]&lt;br /&gt;
* [[Hexermagie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ganthor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südlande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißmondinseln]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Maddin</name></author>
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